Quang Binh ist eine Region, die von zahlreichen historischen Epochen geprägt wurde. Einst gehörte das Gebiet zum Champa-Königreich mit seinen ehrwürdigen Tempeltürmen, bevor es in die Dai-Viet-Kultur der Nassreisanbau-Dörfer überging. Das imposante Truong-Son-Gebirge ist zudem die Heimat der ethnischen Gruppen Bru-Van Kieu und Chut, die inmitten der Bergwälder ihre ganz eigenen kulturellen Züge bewahrt haben. Aus dieser harmonischen Verflechtung entstand ein Quang Binh, das sowohl von Stärke als auch von tiefgründiger Ruhe geprägt ist.
Die Bewohner leben inmitten einer oft rauen Natur mit trockenen, heissen Föhnwinden, brennend heissem weissem Sand und einem Meer, das mal sanft, mal ungestüm ist. Doch sie beklagen sich nicht, sondern säen geduldig ihre Saaten aus, holen ihre Fischernetze ein und singen traditionelle Weisen, um die Müdigkeit zu vertreiben. Ihre Gastfreundschaft hinterlässt bei jedem Reisenden eine bleibende Erinnerung. Wenn Sie vor einer Veranda verweilen, wird man Ihnen eine Schale frischen grünen Tee anbieten und Lebensgeschichten erzählen, als wären Sie ein lang ersehnter Verwandter. So ist die Kultur von Quang Binh: unaufdringlich, aber tief verwurzelt in jedem Volkslied, jedem Festmahl und jedem aufrichtigen Händedruck.




