Phu Quoc gilt seit Langem als das „Pfefferkönigreich“ des südwestlichen Vietnams mit einer Anbaufläche von über 400 Hektar, die sich hauptsächlich auf die Gebiete Cua Duong und Cua Can im Norden der Insel konzentriert. Der Pfefferanbau blickt auf eine lange Tradition seit dem 19. Jahrhundert zurück, als chinesische Einwanderer die Pflanzen mitbrachten und den Anbau zu einem der prägendsten traditionellen Wirtschaftszweige der Insel entwickelten.
- Ideale natürliche Bedingungen: Der mineralstoffreiche rote Basaltboden in Kombination mit dem tropischen Monsunklima und einem durchschnittlichen Jahresniederschlag von 2.500 bis 3.000 mm sorgt dafür, dass die Pfefferkörner besonders prall und dickschalig wachsen sowie einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen (4–6 %) aufweisen – deutlich höher als in vielen anderen Anbaugebieten.
- Traditionelle und nachhaltige Anbaumethoden: Die Einheimischen nutzen Rankpfähle aus einheimischen Hölzern und setzen auf organischen Dünger aus fermentiertem Fisch, Rinderdung und natürlichen Rohstoffen. Chemische Zusätze werden weitestgehend vermieden, um die reine Naturqualität zu bewahren.
- Charakteristisches Aroma: Der Pfeffer aus Phu Quoc zeichnet sich durch eine kräftige, direkte Schärfe, eine subtile süßliche Note im Abgang und ein langanhaltendes Bouquet aus. Er eignet sich hervorragend zum Marinieren von Meeresfrüchten und für die gehobene Küche.
Dank dieser herausragenden Eigenschaften ist der Phu-Quoc-Pfeffer nicht nur als nationale Traditionsmarke geschützt, sondern wird auch weltweit exportiert und gilt als Paradebeispiel für den Agrar- und Ökotourismus auf der Perleninsel.


