Die 5 besten zeitlosen traditionellen Handwerksdörfer in Hoi An, die Sie unbedingt besuchen sollten

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Aktualisiert: 23/09/2026

1. Töpferdorf Thanh Ha

Das Töpferdorf Thanh Ha ist eines der ältesten traditionellen Handwerksdörfer in Hoi An und blickt auf eine mehr als 500-jährige Geschichte zurück, die Mitte des 16. Jahrhunderts begann. Das Dorf florierte mit dem Aufstieg der Handelshafenstadt Hoi An und wurde am 7. August 2022 zum nationalen immateriellen Kulturerbe erklärt. Am Ufer des Flusses Thu Bon gelegen, ist das Dorf auf unglasierte Tonkeramik spezialisiert, die vollständig von Hand geformt und gefertigt wird – von Haushaltsgegenständen über Dachziegel bis hin zu einzigartigen Kunstwerken.

Bei einem Besuch können Sie die Werkstätten besichtigen, im Terrakotta-Park selbst das Töpfern ausprobieren und wunderschöne Erinnerungsfotos an den Backsteinpfaden oder unter den historischen Ziegeldächern machen. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, den handwerklichen Herstellungsprozess von der Tongewinnung bis zum Brennen der Erzeugnisse kennenzulernen.

  • Lage und Anreise: Das Dorf liegt in der Pham-Phan-Straße, Stadtviertel 5, Bezirk Thanh Ha, Stadt Hoi An, etwa 3 km westlich der Altstadt. Sie können bequem mit dem Fahrrad, Motorroller oder Taxi aus dem Zentrum von Hoi An anreisen; die Fahrt dauert lediglich etwa 10–15 Minuten. 
  • Öffnungszeiten: 8:30 – 17:30 Uhr, Eintrittspreis ca. 15.000 – 30.000 VNĐ/Person, inklusive Mitmach-Aktivitäten.
Töpferdorf Thanh Ha
Foto: Töpferdorf Thanh Ha 

2. Holzschnitzerdorf Kim Bong

Das Holzschnitzerdorf Kim Bong (früher Kim Bong Chau) blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins 15. Jahrhundert reicht, als Kunsthandwerker aus dem Norden einwanderten und dank der günstigen Lage am Fluss Thu Bon das Holzhandwerk etablierten. Die hiesigen Holzarbeiten trugen einst maßgeblich zum Bau der kaiserlichen Hauptstadt Hue unter der Nguyen-Dynastie bei und zeichnen sich durch einen schlichten, naturbelassenen und zugleich überaus feinen Stil aus.

Zu den Haupterzeugnissen gehören Möbel, traditionelle Holzhäuser, Holzboote und feine Kunsthandwerksobjekte. Das Dorf erlangte einst im gesamten historischen Südvietnam durch den Handel über den Hafen von Hoi An große Berühmtheit. Besucher können die Holzwerkstätten besichtigen, Handwerkern beim Schnitzen zuschauen und handgefertigte Holzartikel als Souvenirs erwerben. Ein idealer Ort, um traditionelle Holzbearbeitungstechniken kennenzulernen und die harmonische Verbindung östlicher und westlicher Kultureinflüsse zu spüren.

  • Lage und Anreise: Nong-Thon-Straße, Weiler Trung Ha, Gemeinde Cam Kim, Stadt Hoi An, am rechten Ufer des Unterlaufs des Flusses Thu Bon, direkt gegenüber der Altstadt. Sie können mit dem Boot über den Hoai-Fluss übersetzen oder mit dem Motorroller anreisen, die Entfernung zum Zentrum beträgt etwa 2–3 km. Öffnungszeiten: 7:00 – 17:00 Uhr.
Holzschnitzerdorf Kim Bong
Foto: Holzschnitzerdorf Kim Bong 

3. Kräuterdorf Tra Que

Mit einer über 400-jährigen Tradition wurde das Kräuterdorf Tra Que zum nationalen immateriellen Kulturerbe erklärt. Das Dorf erstreckt sich über eine Fläche von rund 18 bis 40 Hektar, auf der mehr als 130 bis 200 Haushalte im Fruchtwechsel Gemüse anbauen. Gedüngt wird auf natürliche Weise mit Algen aus dem Fluss Co Co, was den Kräutern ihr unverwechselbares Aroma mit fein abgestimmten sauren, scharfen, süßen und herben Noten verleiht.

Zu den bekanntesten Erzeugnissen zählen über 20 verschiedene Blattgemüse- und Kräuterarten, mit denen früher Handelsschiffe versorgt wurden und die heute ganz Hoi An sowie umliegende Regionen mit frischem Biogemüse beliefern. Zu den beliebten Aktivitäten gehören Spaziergänge durch die gepflegten Beete, das Erlernen traditioneller Anbaumethoden, das gemeinsame Ernten von Kräutern und Kochkurse mit frischen Zutaten. Ein perfektes Ziel für Liebhaber von Ökotourismus und gesunder Kulinarik.

  • Lage und Anreise: Weiler Tra Que, Gemeinde Cam Ha, Stadt Hoi An, rund 3 km von der Altstadt entfernt. Die Anreise mit dem Fahrrad oder Motorroller ist besonders angenehm, vor allem am frühen Morgen, um die frische Landluft zu genießen.
Kräuterdorf Tra Que
Foto: Kräuterdorf Tra Que 

4. Seidendorf Hoi An

Das Seidendorf Hoi An ist ein lebendiges Zeugnis der traditionsreichen vietnamesischen Seidenraupenzucht und Webkunst, dessen Geschichte eng mit der maritimen Seidenstraße und dem einstigen Welthandel verknüpft ist. Es dient nicht nur als Produktionsstätte, sondern auch als lebendiges Museum für seltene Seidenraupenarten, Maulbeerbäume und historische Handwebstühle.

Das Hauptprodukt ist geschmeidig weiche, langlebige Seide, die für Kleider, Schals und hochwertige Modeartikel verarbeitet wird. Im Dorf kommen noch heute traditionelle Holzwebstühle zum Einsatz, um jeden Meter Stoff in Handarbeit zu fertigen. Besucher können Maulbeerblätter pflücken, Seidenraupen füttern, selbst am Webstuhl weben und in traditionellen Seidengewändern durch die Anlage flanieren. Zudem finden regelmäßig Kulturfeste statt, die tiefere Einblicke in dieses traditionsreiche Kulturgut gewähren.

  • Lage und Anreise: Nguyen-Tat-Thanh-Straße 28, Stadt Hoi An, nahe dem Altstadtbereich. Die Anlage ist bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad aus dem Zentrum erreichbar.
Seidendorf Hoi An
Foto: Seidendorf Hoi An 

5. Lampion-Handwerksdorf Hoi An

Das Lampionmacher-Handwerk in Hoi An blickt auf eine über 400-jährige Geschichte zurück, die im 17. Jahrhundert ihren Anfang nahm; 2011 wurde es als vorbildliches traditionelles Handwerk Vietnams ausgezeichnet. Trotz des Wandels der Zeit wird das Kunsthandwerk in rund 32 Werkstätten gepflegt und weiterentwickelt und prägt das weltbekannte Bild der Altstadt von Hoi An. Die Lampions schmücken traditionelle Feste, Hochzeiten und Neujahrsfeierlichkeiten und symbolisieren Glück, Frieden und familiäre Eintracht.

Die Lampions bestechen durch eine Vielfalt an Formen wie Kugeln, Tropfen oder Zylinder, kombiniert mit leuchtenden Farben und feinen Mustern auf edler Seide. Jede Laterne ist das Ergebnis sorgfältiger Handarbeit – von der Bambusauswahl über das Biegen des Gerüsts bis hin zum Bespannen mit Seide. Besucher können Werkstätten besichtigen, in Workshops selbst einen Lampion anfertigen und ihr persönliches Unikat als Souvenir mitnehmen. Ein Workshop kostet in der Regel etwa 100.000 VNĐ pro Person inklusive des fertigen Lampions.

  • Lage und Anreise: Die Werkstätten verteilen sich über die Altstadt, wie etwa die Werkstatt Ha Linh in der Tran-Nhan-Tong-Straße 72 oder Huynh Van Ba in der Phan-Dinh-Phung-Straße 15A. Von jedem Punkt in Hoi An aus bequem zu Fuß erreichbar.
Lampion-Handwerk in Hoi An
Foto: Lampion-Handwerk in Hoi An 

Die traditionellen Handwerksdörfer in Hoi An sind weit mehr als bloße Ausflugsziele: Sie sind eine Reise in die Vergangenheit, bei der Sie die kulturellen Höhepunkte, das handwerkliche Geschick der Meister und die über Generationen bewahrte Tradition hautnah erleben können. Jedes Handwerksdorf erzählt seine eigene Geschichte und verleiht Hoi An eine unverwechselbare Tiefe. Dadurch wird Ihre Reise zu einem echten Erlebnis voller authentischer Eindrücke. Um diese Handwerksdörfer rundum komfortabel, zeitsparend und erlebnisreich zu entdecken, empfiehlt sich eine geführte Hoi-An-Rundreise mit Sovaba Travel. Die Reiserouten sind durchdacht gestaltet und verbinden den Besuch der Altstadt, traditioneller Dörfer sowie authentischer lokaler Aktivitäten mit fachkundiger Führung durch kulturkundige Guides. Mit Sovaba Travel wird Ihr Aufenthalt in Hoi An zu einer unvergesslichen Reise voller wertvoller Momente.

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